Deklarationspflicht der Riechstoffe auch auf alle Produkte des täglichen Bedarfs ausgeweitet werden

anneliese
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Deklarationspflicht der Riechstoffe auch auf alle Produkte des täglichen Bedarfs ausgeweitet werden

Beitrag von anneliese »

Daher muss der Verbraucher ab einer festgelegten Konzentration auf vorhandene allergisierende Duftstoffe hingewiesen werden

Da der Allergiker sich nur schützen kann, wenn er die Gefahr erkennt, sollte diese Deklarationspflicht der Riechstoffe auch auf alle Produkte des täglichen Bedarfs ausgeweitet werden, wie z. B. Wasch- und Reinigungsmittel, Raumluftaromatisierung, alternative Medizin, Aromatherapie. Dokument aktualisiert am: 21.06.2019
Autor:
Hannelore Boos - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Dr. Cornelia Walther - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/produkte/kosm ... ergien.htm


Nach wie vor sind Produkte, insbesondere Duftöle, ohne jegliche chemikalienrechtliche Kennzeichnung im Verkehr. Zumeist fehlt die Angabe der sensibilisierenden Duftstoffe und damit verbunden unter anderem die Kennzeichnung der entsprechenden Gefahrenpiktogramme. Insbesondere Duftstoffkonzentrate, wie sie in manchen Ölen vorliegen, können u. U. wegen ihrer Lungengängigkeit gesundheitsschädlich sein. Unter anderem wegen dieser Aspirationsgefahr schreibt der Gesetzgeber ein ertastbares Warnzeichen und einen kindergesicherten Verschluß vor. Ein solcher Verschluß fehlte bei keiner der infrage kommenden Proben.
Im Rahmen der Routinekontrolle untersucht das LGL regelmäßig Produkte zur Raumbeduftung, um auch hier den Verbraucherschutz zu gewährleisten. Dokument aktualisiert am: 08.01.2019
Autor: Dr. Cristina Velasco-Schön - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/produkte/beda ... dufter.htm

Duftstoffe haben neben ihren geruchlichen Eigenschaften auch oftmals eine unerwartete reizende und allergisierende Wirkung. Daher sind vom Gesetzgeber bestimmte Anwendungshinweise und Warnhinweise vorgeschrieben, um den sicheren Umgang mit dem Produkt zu gewährleisten. https://www.lgl.bayern.de/produkte/beda ... /index.htm
Dokument aktualisiert am: 05.06.2019
Autor: Dr. Herbert Wächter - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/produkte/beda ... /index.htm

Die Beanstandungen sprach das LGL aufgrund fehlender Angaben von sensibilisierenden Duftstoffen sowie fehlender Gefahrensymbole oder -hinweise aus. In einem Fall fehlten das ertastbare Warnzeichen sowie der kindergesicherte Verschluss. Elf von 17 untersuchten Saunaaufgüssen waren zu beanstanden. Eine Probe beanstandete das LGL aufgrund der grafischen Dekoration auf dem Etikett. Es handelte sich dabei um eine Abbildung, die bei Lebensmitteln verwendet wird. Die Verwendung solcher Abbildungen ist nach Chemikalienrecht für gefährliche Gemische verboten. In den anderen Fällen war die Kennzeichnung unvollständig. Es fehlten unter anderem Gefahrenhinweise sowie die Angabe sensibilisierender Duftstoffe.
Dokument aktualisiert am: 19.09.2013
Autor: Mareike Lechner - Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
https://www.lgl.bayern.de/produkte/beda ... sserer.htm
Die Untersuchung von Raumdüften wird am LGL weiterhin ein Schwerpunkt sein.
https://www.lgl.bayern.de/produkte/beda ... duefte.htm
Reinigungsmittel – Kennzeichnung vollständig? – Untersuchungsergebnisse 2018

Weitere Stoffe sind Konservierungsstoffe sowie Duft- und Farbstoffe, die unter anderem dazu dienen, die Attraktivität des Produktes zu erhöhen. Mit dem Einsatz solcher Verbindungen können reizende, ätzende, sensibilisierende oder auch entzündliche Eigenschaften dieser Produkte einhergehen, die der Hersteller nach den Vorgaben des Chemikalienrechts feststellen und entsprechend kennzeichnen muss.
https://www.lgl.bayern.de/produkte/beda ... chnung.htm