1.4 Haarpflege

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Isidora Paddepüh
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1.4 Haarpflege

Beitrag von Isidora Paddepüh »

Stand: 01.05.2013


Dies ist der Startpost.

Dieser Post soll in Zukunft eine Zusammenfassung dessen enthalten, was bis zu einem bestimmten Datum (Stand:______________) geschrieben wurde.

Du kannst jederzeit zu diesem Thema recherchieren und/oder eine Zusammenfassung erstellen. Damit bist du uns - allen Betroffenen und ihren Angehörigen - eine große Hilfe.

Bitte schicke deine Zusammenfassung an einen der Admins. Dieser wird sie dann hier einstellen.

Danke.


Miss Excel
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Re: 1.4 Haarpflege

Beitrag von Miss Excel »

http://www.happygaia.com/de/blog/die-hat-nix-drauf/

Zitat:

"Das erste mal ersthaft darüber nachgedacht meine Haare nur mit Wasser zu waschen habe ich durch Can. Der hat das nämlich schon gemacht, als ich ihn kennenlernte und als ich ihn das erste mal sah sind mir vor allem seine hammergeilen Haare aufgefallen..Muss also was dran sein am Haare waschen nur mit Wasser.

Mutig voran hab ich dann seit dem Tag unserer Fahrradweltreise dem Shampoo abgeschworen. Eine Katastrophe!!

Meine Haare waren fettig und überhaupt.. dieses Gefühl an den Händen ohne das Shampoo, das alles so glitschig macht. Mannooo.
Can beruhigt mich - Das ist am Anfang etwas schwer, denn man hat ja seine Kopfhaut jahrelang, oder jahrzehnte lang mit seifigen Substanzen ständig entfettet.. Eigentlich aber sollte um jedes Haar von der Kopfhaut aus ein feiner Talgfilm sein. Das merkt man am Ende nicht, aber zu Beginn produziert die Kopfhaut ihn ihrem Revanche/Vergeltungs-Wahn für unseren Geschmack zu viel Fett. Ich persönlich musste mich den Launen meiner Kopfhaut beugen, die mir noch heute nicht so recht verzeihen will, dass ich sie einst exzessiv mit Bleichmittel und Bunten Farbtöpfchen malträtiert habe.

Dennoch..Can hat recht behalten.
Ich gestaltete meine Übergangszeit mit einem sehr effektiven Trick.
Haare nass machen, Zitronensaft + kühles Wasser an den Ansatz kippen und dann mal die Fingermuskeln kennenlernen: Massieren was das Zeug hält. Ausspülen und fertig.

Es braucht etwas Zuversicht und Umgewöhnung, denn die Haare sind erstmal ganz anders, als nach einer Shampoowäsche, nicht so fedrig..

Es lohnt sich - Was geschieht dann?

Nach einiger Zeit gewöhnt man sich an das neue Waschgefühl und die Fettigkeit nimmt hab, bis sie sogar komplett verschwindet. Die Kopfhaut fettet kaum bis fast gar nicht mehr nach, so scheint es.. denn sie wurde ja nicht mit Seife entfettet, sondern darf ihre Aufgabe erfüllen und scheint dann keine Überreaktionen mehr zu brauchen. Der Haaransatz sieht wieder genauso aus, wie damals.. locker leicht, gesund glänzend und die Längen tun es ihm gleich.

Hier kommt der Bonus
Haare waschen geht nun superschnell, ab und an mal eine Zitrone in Wasser drücken oder eben einfach unter die Dusche. Das ganze hat was vom Militärschnitt... schwupp schwupp, gewaschen. Schwupp schwupp, getrocknet..

Haalt stop! Getrocknet? "Meine Haare brauchen Stunden, bis die trocknen und ich muss auch unbedingt Föhnen, ich hab soo viele Haare"

Kommt dir das bekannt vor? Ich jedenfalls hatte diesen Satz in meinem Haargespräch Repertoire und ich sage euch, ich bin vom Glauben abgefallen..
Ihr erinnert euch an Cans Worte "Eigentlich ist jedes Haar fein von Talg ummantelt"...
So ist das wohl gekommen, denn ich fühle mich mittlerweile wie ein Tier, dass sich nach dem Wasserspaß schüttelt und schon bald wieder trocken ist.
Ja, meine dicken, dichten, vielen Haare trocknen ohne Föhn, je nach Sonne, in 20-30 Minuten durch. Ich kämme sie dabei von der einen auf die andere Seite, damit überall mal Luft und etwas Sonnenlicht herankommt.
Wenn ich ehrlich bin merke ich das schon unter der Dusche. Ich wasche zwar den Schmutz von Kopfhaut und Haaren, aber sie saugen sich einfach nicht so mit Wasser voll, wie damals - sogar als ich noch nicht färbte.

Mit naturfarbenen, wassergewaschenen Haaren ist das Pflegen so, wie ich es mir als "kurzhaariger Mann" vorstelle - Easy!

Ich habe mich schon immer gefragt, ob denn Menschen natürlicherweise die A-Karte haben wenn es regnet und Ewigkeiten brauchen zum Trocknen, frieren müssen etc.. nun weiß ich, wir sind eigentlich ganz ähnlich "wasserabweisend" wie Tiere mit Fell. Und wer will schon behaupten, dass sich z.B. Katzenfell "fettig" anfühlt, obwohl die Katze ohne Shampoo lebt? ;)
Zum Nachmachen:

1. Beginne damit das Shampoo radikal wegzulassen. Aus eigener Erfahrung sage ich gleich - EIN Rückschlag mit Seife/Shampoo und man fängt wieder von vorne an, denn du hast dann all den Talg, der sich jetzt ordnungsgemäß verteilen wollte wieder komplett abgesägt. Die Kopfhaut reagiert wieder mit Überproduktion.
HALTE DURCH!

2. Um dir etwas Erleichterung der Fettigkeit wegen zu verschaffen Spüle und Massiere die Kopfhaut mit Zitronen Wasser. Eine halbe Zitrone in einen Liter Wasser oder auch weniger Zitrone.
Ich benutze noch heute ab und an Zitrone, wenn ich zu lange gewartet habe mit dem Waschen und es Schmutz abzurubbeln gibt.
PS: Die Abstände verlängern sich. Ich muss meine Haare ca einmal die Woche waschen, damit ich mich wohl fühle. Je nachdem in welch staubig, schmutzigem Umfeld ich war, mal weniger, aber wenn ich Couchpotato spiele auch manchmal länger als eine Woche.
Sollte dir die Kraft der Zitrone nicht ausreichen, dann versuche es mit etwas Heilerde in Wasser, guuuuut auspülen und dann erst Zitronenwasser. Denke daran die Mengen über mehrere Wochen stetig zu reduzieren, du möchtest ja irgendwann mal nur mit Wasser waschen :)

Tipp für geschundene Kopfhaut: Ich püriere ab und an etwas frische Aloe Vera (ohne die grüne Schale) mit etwas Wasser und massiere es in die Kopfhaut, ausspülen, das ist simpel und tut gut <3

3. Bürste deine Haare zu Beginn viel und gut (so eine feine Borsten oder Bambusbürste ist super) Das hilft, den Ansatztalg in die Längen zu bringen, so wie es gedacht ist.

4. Und wider einmal, weils so schön und richtig ist: Ernähre dich gesund und bewusst. Die Haut nimmt auf und scheidet aus.. Wenn sie sich brav verhalten soll, so tu ihr gutes und unterstütze sie erstens mit dem
Weglassen von tierischen und chemischen Produkten von innen und außen und zweitens mit frischem bio Obst und Gemüse, dass dir die perfekten Bausteine für alle Stoffe deines Körpersystems liefert um gut und natürlich zu funktionieren.

5. Ganz klar - Färbe die Haare nicht und lass sie öfter mal offen und frei schwingen, Lass sie bewusst mit dem Wind spielen, lass die Kopfhaut atmen und direktes, heilendes Sonnenlicht spüren. Natürlich auch kein Haarspray oder sonst welche Giftcocktails auf dein Kronenchakra und schon verwandeln sich deine Haare selbst in deine schönste Krone."
Miss Excel
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Re: 1.4 Haarpflege

Beitrag von Miss Excel »

Quelle:http://www.smarticular.net/roggenmehl-s ... ngen/?c=fb
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Haare waschen mit Roggenmehl – So klappt’s mit jedem Haartyp


"Bei mir und vielen anderen hat die natürliche Haarwäsche mit Roggenmehl-Shampoo gut geklappt, bei einigen gab es Schwierigkeiten und manche sind damit gar nicht zurecht gekommen.

Zuerst dachten wir, es lag an den Bedingungen der unterschiedlichen Haare oder auch an der Wasserhärte. Doch über die Monate hinweg kristallisierten sich verschiedene Aspekte heraus, die mich dazu bewogen haben, immer wieder nachzufragen und kleine Veränderungen führten dann zum Erfolg. Dieser Nachtrag zum Beitrag über Roggenmehl-Shampoo ist also schon lange fällig. Er behandelt nicht nur die Mischungs-Verhältnisse, sondern auch andere Aspekte, die für ein Gelingen dieser natürlichen Haarpflege-Variante wichtig sind.

In diesem Beitrag erfährst du, woran es liegen kann, dass dein Haar nur schwer und wachsig oder im anderen Fall zu trocken ausfällt. Außerdem erkläre ich die Zusammenhänge der Wirkungsweise von Stärke und Pflegebestandteilen sowie weiteren Zutaten, die dem Roggenmehl-Shampoo das gewisse Etwas verpassen.


Funktionsweise der Reinigung und Pflege

Im Roggenmehl-Shampoo reinigt vor allem die Stärke, die ein milder Emulgator ist und Wasser mit Fetten verbindet. Nebenbei verfügt Roggenmehl über zahlreiche pflegende Inhaltsstoffe, unter anderem Vitamin E, Proteine, reichlich B-Vitamine (z.B. Folsäure und Pantothensäure) und Mineralien wie Eisen und Zink. Das Roggenmehl-Shampoo steht somit im Bezug auf Pflege der Hefe-Haarkur oder Bier-Haarspülung in nichts nach, verfügt aber durch die Stärke zusätzlich über eine milde Reinigungskraft.


Geeignete Mehlsorten

Roggenmehl enthält sehr wenig Gluten und verklebt deshalb nicht wie Weizen- oder Dinkelmehl, weshalb letztere nicht verwendet werden sollten. Vorteilhaft ist die Verwendung von Roggenvollkornmehl oder des feineren Roggenmehls Typ 1150, das nur minimale Unterschiede hat. Optisch auffällig ist eine geringere Anzahl an Getreidespelzen. Diese Spelze sind bei langen Standzeiten sehr weich und klebrig, sodass das Auswaschen deutlich aufwändiger ist. Glutenfreies Kichererbsenmehl kann ebenso verwendet werden, es entwickelt allerdings sehr schnell einen unangenehmen Geruch, den nicht jeder erträgt. Möglich ist auch glutenfreies Reismehl, das bei Histaminintolleranz eine sichere Lösung darstellt.


Mischung und Haartypen

Die Inhaltsstoffe lösen sich am besten in lauwarmem Wasser auf. Dazu sollte die Wassermenge in zwei Portionen aufgeteilt und schrittweise hinzugegeben werden, damit eine klümpchenfreie Mischung entsteht. Ein kleiner Schneebesen oder Schüttelbecher sind dabei hilfreich, sodass die Mischung bei Roggenmehl Typ 1150 innerhalb von 2 Minuten auf das nasse Haar aufgetragen werden kann. Roggenvollkornmehl benötigt hingegen mindestens 10 Minuten, um als klümpchenfrei durchzugehen.

Für verschiedene Haartypen haben sich aus unendlichen Rückmeldungen und Befragungen, Klärungen und Tipps auf mehreren Plattformen, Gruppen und zum Beitrag Haarwäsche mit Roggenmehl folgende positive Mischungen bewährt. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, das ist allerdings das zusammenfassende Ergebnis:

Dickere und lockigere Haare: Vollkornmehl verwenden.

Dünne oder glatte Haare: Roggenmehl Typ 1150 verwenden. Diese feine Mehlsorte ist vollkommen ausreichend, denn mit mehr Pflege ist besonders das feine Haar oft überfordert. Vollkornmehl liefert hier meist ein beschwerendes Gefühl statt luftiger und leichter Ergebnisse.

Sehr dichte Haare: Auch hier ist Vollkornmehl eher ungeeignet, die dünnere Version mit feinem Roggenmehl Typ 1150 daher ratsam.

Mengenangaben für schulterlanges Haar:
4 EL Roggenmehl 230 -250 ml lauwarmes Wasser
oder 3 leicht gehäufte EL Roggenmehl 150 ml Wasser


Standzeiten und deren Auswirkung

Durch die Standzeiten verändert sich das Verhältnis von Stärke und pflegenden Inhaltsstoffen. Ein frisch angerührtes Shampoo verfügt zum Beispiel über wenig gelöste Pflegeanteile, aber sehr hohe Stärkeanteile, die nicht nur Fette, sondern auch Wasser binden. Mit einer verlängerten Standzeit verliert die mit Wasser aufgequollene Stärke ihr Vermögen Fette auf dem Kopf aufzusaugen. Eine kurze Standzeit von bis zu zehn Minuten erbringt deshalb die beste Waschleistung, allerdings auch eine geringere Pflege, die mit der Zeit zunimmt.

Für den Einstieg eignen sich stärkelastige Versionen mit kurzen Standzeiten. So können sogar vorhandene fettige oder wachsige Rückstände des vorherigen Shampoos noch entfernt werden. Das Ergebnis ist ein sauberer Schopf, der als Basis für die weitere Feinabstimmung zur Pflege notwendig ist. Abhängig vom Ausgang der ersten Wäsche kannst du für die nachfolgenden Reinigungen die Standzeit zu Gunsten der Pflege und zu Lasten der Reinigung auf ein bis zwei Stunden oder auch über Nacht erhöhen.

Solltest du Bedenken haben, dass das Mehl bei dichten oder lockigen Haaren schlecht auszuwaschen ist, bietet sich eine dünnere Variante mit zusätzlichen 20 bis 50 ml Wasser an. Hilfreich ist auch die Wahl der feineren Mehlsorte.


Roggenmehl-Shampoo auftragen

Für ein optimales Reinigungsergebnis wird eine größere Menge als bei konventionellen Shampoos aufgetragen, weshalb die Mengen in der Anmischung auch so großzügig ausfallen.

Trage das Shampoo wie folgt auf das nasse Haar auf: Zuerst auf dem Oberhaupt verteilen und leicht einmassieren, dann den Kopf nach unten nehmen und die Nacken- und Seitenpartien ebenso bearbeiten. Bei längeren Haaren empfiehlt es sich, obere Haarschichten hochzunehmen und untere Lagen mit der Masse separat zu behandeln.

Das Prozedere kann bei schulterlangen Haaren zirka drei bis fünf Minuten dauern. Extremes Rubbeln ist aber nicht notwendig. Die Roggenmehlmasse etwa fünf Minuten einziehen lassen und die Zeit zum Duschen nutzen.


Roggenmehlmischung ausspülen

Gerade bei Roggenmehl, Lavaerde oder dem Haarewaschen ausschließlich mit Wasser zeigt sich, dass die Technik beim Ausspülen einen großen Einfluss auf das Ergebnis hat. Die folgenden Schritte erleichtern dir das Auswaschen bei Shampoo-Alternativen: Lauwarmes bis warmes Wasser und einem harten Wasserstrahl einstellen. Einzelne Büschel an überlappende Stellen hochheben und darunter ausspülen. Den festgehaltenen Schopf langsam loslassen und die herunter fallenden Haare durchspülen. Ohren nicht vergessen, denn dort sammeln sich gern noch Mehlreste.

Sind noch Reste vom Roggenmehl im Haar verblieben, was häufiger bei Vollkornmehl mit höherem Anteil an Spelzen und längeren Standzeiten vorkommt, kannst du die weiter unten aufgeführten Tipps, zum Thema was tun wenn man die falsche Mehlsorte erwischt hat, anwenden oder das trockene Haar mit dem Kopf nach unten ausschütteln. Schneller geht es mit einem groben Kamm. Die Spelze kommen alle wieder heraus, also keine Panik."



Dies hier ist nur ein Auszug. Bitte den vollständigen Artikel im angegebenen Link lesen, denn die Autorin hat sehr viel recherchiert und zusammengetragen.