Hallo sagt Nevetina

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Nevi56
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Hallo sagt Nevetina

Beitrag von Nevi56 »

Bei mir fing alles mit einer Blutspende in 2011 an. Die Ärzte meinen zwar, dass das nichts mit meinen gesundheitlichen Problemen zu tun haben kann, aber direkt danach hatte ich das erste Mal das Gefühl, dass mit meinem Körper etwas nicht mehr stimmt. Ich hatte dann eine Angststörung mit Panik.
Anfangs fiel mir auf, das ich Probleme wie Benommenheit, Sehstörungen und Zittern in Baumärkten bekam. Ich bin zwei Mal innerhalb von einem Jahr umgezogen, da ich in meinen Wohnungen extrem anfing zu reagieren, und lebe jetzt in einem totalen Neubau. Dass da auch meine Möbel ein Problem waren, das wurde mir erst später bewusst. Was mich das an Kraft gekostet hat, ich weiss heute noch nicht wie ich das alles alleine geschafft habe. Meine jetztige Wohnung ist gefliest und die Wände mit Kalkfarbe gestrichen. Dennoch belastet mich die Deckenfarbe enorm. Zu dem bin ich umringt von Rauchern und das Haus liegt an einer Hauptverkehrsstraße. Solange ich mich viel in der Natur aufhalte, kann ich mich mit dem v.g. Begleiterscheinungen leben. Die schlimmste Zeit ist für mich der Winter. Ich gelte nach außen hin als Gesunder mit psychischen Problemen. Meine Erkrankung zeigt sich leider nicht in meinem Blutbild, nicht beim Ultraschall und auch mein Äußeres ist unauffällig.
Zur Zeit mache ich eine Psychotherapie, die mir sehr gut tut.
LG
Nevetina


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Isidora Paddepüh
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Re: Hallo sagt Nevetina

Beitrag von Isidora Paddepüh »

Ich war relativ schlimm betroffen und schon auf dem Weg in die Demenz. Mir hat meine Behandlung bei meinem Heilpraktiker sehr geholfen. Ich bin sogar gerade an einem Fernstudium dran.

Leider ist mein HP letzten November verstorben. Aber er hat noch eine Firma gegründet, mit der er die wichtigsten seiner Produkte und Produktpakete kostengünstiger vertreiben wollte als sie vorher zu haben waren. Billig ist es trotz allem nicht, aber du kannst dich gern an mich wenden und wir sprechen dann mal genauer drüber. Für mich hat sich die Lebensqualität erheblich verbessert.

Sehr wichtig und hilfreich ist aber auch ein Zuhause, das giftfrei ist. Danach solltest du in jedem Fall suchen.
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Muse
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Re: Hallo sagt Nevetina

Beitrag von Muse »

Hallo Nevetina,

willkommen im Forum! Als begleitende Maßnahme, um beim Umgang mit den schwierigen Situationen zu unterstützen, finde ich Psychotherapie durchaus hilfreich. Vielen Therapeuten fehlen allerdings wissenschaftliche Basis-Informatioen zum Themenfeld der Umweltsensitivitäten. Hier im Forum findest Du diesbezüglich eine hilfreiche "Übersichtsliteratur". Viele Psychotherapeuten empfinden diese Broschüre als hilfreich und nehmen sie gerne zu ihren Unterlagen! viewtopic.php?f=322&t=5384
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Isidora Paddepüh
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Re: Hallo sagt Nevetina

Beitrag von Isidora Paddepüh »

Zu der Deckenfarbe:
In meiner Wohnung wohnte vor mir eine sehr starke Raucherin. Die Wände, Decken, Fensterrahmen, Lichtschalter, alles war braun. Damals hatte ich noch kein MCS.

Die normale Deckenfarbe deckte nicht. Ich musste erst alles mit Lackfarbe streichen, dann blieb es weiß.

Und ich habe vor einigen Jahren einen kleinen Kieferschrank geschenkt bekommen, der innen nach Parfüm roch. Diesen musste ich 2x mit Lackfarbe von innen streichen, aber dann war der Geruch fast weg. Ich nehme die Lackfarbe zum Anmischen aus dem Bauhaus. Die auf Wasserbasis vertrage ich ziemlich gut. Während des Streichens muss ich auf gute Belüftung achten, aber wenn sie erst mal trocken ist, ists gut. Vielleicht eine Möglichkeit für dich, wenn du jemanden findest, der für dich streicht?