Von der Parfümverwendung bis zur Politik der Duftstofffreiheit

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Muse
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Von der Parfümverwendung bis zur Politik der Duftstofffreiheit

Beitrag von Muse »

Im Juli 2020 publizierte Prof. Dr. Ursula Klaschka ihre Studienergebnisse

"Zwischen Anziehung und Vermeidung: von der Parfümverwendung bis zur Politik der Duftstofffreiheit“

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Bildquelle: (kosten-/lizenzfrei) pixabay.com


In der Studien-Publikation weist Prof. Dr. Klaschka auf einen wichtigen Aspekt der aktuellen Lage hin:

„Die gegenwärtige Pandemie COVID 19, bei der die Menschen in größerem Umfang als bisher duftende Desinfektionsmittel und Seife verwenden, führt zu einer Erhöhung der Duftexposition insbesondere in der Innenraumluft. Es ist zu erwarten, dass es mehr Menschen geben wird, die unter diesen Bedingungen gesundheitliche Auswirkungen von Duftstoffen erfahren. Diese Situation könnte zu einem Umdenken in der öffentlichen Wahrnehmung von Düften führen, insbesondere wenn schwere Fälle eine breitere Aufmerksamkeit erhalten oder wenn prominente Vorbilder eine Politik der Duftstofffreiheit unterstützen.“

Nachfolgend weitere Auszüge aus o. g. Studien-Veröffentlichung
(-> Diese Ausführungen dienen ausschließlich der unverbindlichen Informationsweitergabe an deutsche Patienten, unter Haftungsausschluss bezgl. korrekter Inhalte, Wiedergabe bzw. Übersetzung und ersetzen nicht die Originalversion):

Das Thema der gesundheitsschädlichen Wirkungen von Duftstoffen hat eine Dimension erreicht, die sofortiges Handeln erfordert: Die Ergebnisse dieser Studie sind starke unterstützende Argumente für eine Politik der Duftstofffreiheit.

• 19,9% der deutschen Bevölkerung beschreiben verschiedene schädliche Auswirkungen auf die persönliche Gesundheit durch die Exposition gegenüber duftenden Konsumgütern.
-> In ähnlichen repräsentativen Erhebungen in den USA, Australien, Großbritannien und Schweden waren die Zahlen einer berichteten Duftstoffempfindlichkeit mit 34,7%, 33,0%, 27,8% bzw. 33,1% sogar noch höher. Diese Ergebnisse zeigen die Relevanz dieses Themas!

• Haben diese duftempfindlichen Personen im Vergleich zur Bevölkerung:
- ein höheres Risikobewusstsein?
- ein anderes Sicherheitsverhalten gegenüber Duftstoffen?
- reduzieren sie Expositionen und damit das Risiko?
„Die Umfrageergebnisse zeigen eine Vielzahl von Aspekten, die das Risikobewusstsein und das Sicherheitsverhalten beeinflussen.“
Das Vorhandensein von Duftstoffen kann einen großen Einfluss auf die Teilnahme an öffentlichen Aktivitäten haben.
• Die Hälfte der duftempfindlichen Personen wurde, um die Exposition gegenüber Duftstoffen zu vermeiden, irgendwann einmal daran gehindert einen Ort aufzusuchen.
• Mehr als die Hälfte von ihnen bevorzugt duftstofffreie Alternativen (Produkte, Wäscherei, Hotels, Flugzeuge, Gesundheitseinrichtungen oder Arbeitsplätze).
• Es gibt auch duftempfindliche Personen, die angeben, duftende Produkte und Räume zu bevorzugen. Die Hälfte der duftempfindlichen Personen benutzt Parfüms, um sich attraktiver zu fühlen.
• Darüber hinaus gibt es eine große Anzahl von Personen, die parfümfreie Alternativen bevorzugen, OHNE duftempfindlich zu sein.
• Etwa die Hälfte der Allgemeinbevölkerung gibt an, kein duftendes Produkt zu verwenden, wenn sie weiß, dass es gefährliche Luftschadstoffe emittiert.

Die hohe Prävalenz von Personen, deren gesundheitlichen Auswirkungen mit der Exposition gegenüber Duftstoffen korrelieren, zeigt, dass die vorhandenen Instrumente der Risikoaufklärung unzureichend sind. Sogar für Personen, die sich eines Risikos bewusst sind, wie z.B. duftempfindliche Personen.

Unter „Ergebnisse und Diskussion“ führt die Wissenschaftlerin u. a. aus:
• Die Untergruppen „duftempfindliche Personen“ und „Personen, die parfümfreie Produkte verwenden, sind nicht deckungsgleich, aber sie überschneiden sich:
- 62,6% der duftempfindlichen Personen bevorzugen parfümfreie Produkte
- 29,9% der Personen, die parfümfreie Produkte bevorzugen, sind duftempfindlich.
• Viele Verbraucher verwenden parfümierte Körperpflegeprodukte, um sich attraktiv zu fühlen
- 72,5% der Allgemeinbevölkerung
- 62,2% der Personen, die duftstofffreie Produkte bevorzugen
- und sogar 54,8% der duftempfindlichen Personen
• Neben jemandem zu stehen, der ein parfümiertes Produkt trägt, finden abstoßend:
- 34,7 % der duftempfindlichen Personen
- 21,6 % der Personen, die parfümfreie Produkte bevorzugen
- 15,2% der Allgemeinbevölkerung

Wie kann es im Rahmen der Umfrage zu z. T. scheinbar widersprüchlichen Antworten kommen?
• Evtl. definierten die Befragten den Begriff "attraktiv" unterschiedlich
• Evtl. besteht ein indirekter Effekt darin, dass Menschen, die Parfüm tragen, allgemein wahrscheinlich mehr auf ihr Äußeres achten
• Evtl. akzeptieren Menschen, die im Allgemeinen parfümfreie Produkte bevorzugen, dennoch Düfte in einigen speziellen Produkttypen
• Evtl. besteht ein Zusammenhang zu subjektiven Vorlieben für bestimmte Düfte und Konzentrationen.
„Personen, die über viele Jahre hinweg das gleiche Parfüm verwenden, neigen dazu, die aufgetragenen Mengen aufgrund der olfaktorischen Anpassung zu erhöhen, während andere Parfüms leicht wahrgenommen werden und eine abstoßende Wirkung verursachen könnten.“
Warum werden von vielen Menschen negative Gesundheitserlebnisse akzeptiert, um sich attraktiv zu fühlen?
Einflussfaktor intensiver Werbung: Düfte können "ein Phantasieprodukt sein, das eng mit dem Selbstwertgefühl oder Selbstbild und der wahrgenommenen Begehrlichkeit und Attraktivität des Käufers verbunden ist. Die Verbraucher kaufen nicht nur den Duft allein, sondern auch die Bilder, die eng mit dem Duft verbunden sind".

In der vorliegenden Studie bringt mehr als ein Drittel der Allgemeinbevölkerung den Geruch von Lufterfrischern / Parfüm mit Hygiene in Verbindung. Dieser falsche Hygienesinn kann Personen fälschlicherweise dazu verleiten, in ihrem Sicherheitsverhalten nachlässig zu werden.

Die Strategie, Düfte anstelle von Hygienemaßnahmen einzusetzen, erhöht die Konzentration gefährlicher Substanzen in Innenräumen, und darüber hinaus erhöhen unzureichende Hygienestandards die biologischen Risiken.

Duftende Raumluft veranlasst Menschen zum Verlassen des Ortes!
• 51,1% der duftempfindlichen Personen wurden irgendwann daran gehindert, sich an einen Ort zu begeben, weil sie dort einem Duftprodukt ausgesetzt wären, das sie krank machen würde.
• 9,7 % nicht duftempfindlicher Personen gibt dies ebenfalls an.
• 48,4 % der duftempfindlichen Personen gibt an, dass sie, wenn sie ein Geschäft betreten und Lufterfrischer oder ein duftendes Produkt riechen, dieses so schnell wie möglich wieder verlassen möchten. So ergeht es auch 5,7% der nicht duftempfindlichen Personen.
• 43,8 % der duftempfindlichen Personen geben an, dass sie eine öffentliche Toilette wegen der Duftstoffbelastung nicht benutzen konnten oder wollten. Bei den nicht duftempfindlichen Personen waren dies 9,1 %.

Die Beispiele zeigen, dass es starke Alltags-Einschränkungen für Personen gibt, die wegen der Duftstoffbelastungen nur ungern öffentliche Toiletten oder andere Orte besuchen. Das Vorhandensein von Düften in der Atemluft erschwert ihre Teilnahme an kulturellen oder sozialen Aktivitäten. Aber auch eine beträchtliche Anzahl nicht duftstoffempfindlicher Personen meidet entsprechende Plätze. Dies zeigt, dass die mit Düften verbundenen Gesundheitsprobleme nicht die einzige motivierende Ursache für dieses Vermeidungsverhalten sind.

Das Wissen über Düfte hat einen gewissen Einfluss auf das Benutzerverhalten

44,7 % der duftempfindlichen Personen und 28,3% der Allgemeinbevölkerung geben an, die Hinweise auf den Produkten zu lesen, um Informationen über die darin enthaltenen Duftstoffe zu erhalten.
-> Die Personen, die die Etiketten NICHT lesen, könnten
o bereits ein hohes Risikobewusstsein entwickelt haben und wissen, dass Etiketten im Allgemeinen unvollständig und oft ungenau sind
o sich bereits um eine detaillierte Produkt-Auswahl bemüht haben, die ihren Bedürfnissen entsprechen und die sie weiterhin kaufen.

58,4 % der duftempfindlichen Personen und 48,2 % der Allgemeinbevölkerung geben an, dass sie kein duftendes Produkt verwenden würden, wenn sie wüssten, dass das Produkt gefährliche Luftschadstoffe emittiert. Die Studien-Daten zeigen, dass grundlegendes Wissen über die Chemie von Duftstoffen einen gewissen Einfluss auf das Benutzerverhalten hat. Die Informationen über einen Duftstoffbestandteil kann im Vergleich zu den anderen Einflussaspekten (z.B. Preis, Qualität, Umweltaspekte, Effizienz, von Verbraucherorganisationen veröffentlichte Testergebnisse, Produktmarke, Geruch und Sicherheitsinformationen) als ein sehr relevanter Faktor im Prozess der Produktauswahl der Verbraucher angesehen werden.

• Die Hälfte der Bevölkerung gibt an, dass sie kein duftendes Produkt verwendet, wenn sie erfährt, dass es gefährliche Luftschadstoffe emittiert.
• Aber fast die gesamte Allgemeinbevölkerung gibt an, sich Duftstoffen auszusetzen.
-> Diese Tatsache könnte durch das unzureichende Wissen über das allgemeine Vorhandensein gefährlicher Luftschadstoffe in parfümierten Produkten erklärt werden.

Viele Verbraucher bevorzugen duftstofffreie Alternativen.
• 52,4 % der Personen, die duftstofffreie Produkte bevorzugen, und 36,5% der Allgemeinbevölkerung ziehen es vor, dass ihre Kleidung nach dem Waschen NICHT nach Parfüm riecht.
• 41,6% der Allgemeinbevölkerung bevorzugen duftstofffreie Produkte, wenn sie erhältlich sind
• 70,7 % der Personen, die parfümfreie Produkte bevorzugen, und 58,4% der Allgemeinbevölkerung bevorzugen Hotels OHNE Duftstoffbelastungen.
„Es gibt eine große Anzahl von Personen, die duftstofffreie Alternativen bevorzugen, ohne duftempfindlich zu sein.“

Es gibt kein allgemeines Zertifizierungs- oder Informationsinstrument über das Vorhandensein von Duftstoffen in der Innenraumluft in Deutschland. Selbst "green key"-zertifizierte Hotels verwenden manchmal Duftstoffe.

Wer befürwortet eine Politik der Duftstofffreiheit in der deutschen Bevölkerung?

Duftstofffreiheit bei Gesundheitseinrichtungen und Angehörigen der Gesundheitsberufe bevorzugen:
• 66,2 % der Personen, die parfümfreie Produkte bevorzugen
• 63,9 % der duftstoffempfindlichen Personen und
• 46,4 % der Allgemeinbevölkerung

Duftstofffreiheit am Arbeitsplatz befürworten:
• 54,3 % der duftempfindlichen Personen
• 51,5 % der Personen, die parfümfreie Produkte bevorzugen
• 33,2% der Allgemeinbevölkerung

Ein Verbot von Lufterfrischern in Toiletten befürworten
• 45,7 % der duftempfindlichen Personen
• 36,7 % der Personen, die parfümfreie Produkte bevorzugen
• 21,6 % der Allgemeinbevölkerung
„Sogar eine beträchtliche Anzahl von Personen, die aussagegemäß keine parfümfreien Produkte bevorzugen, würden eine Politik der Duftstofffreiheit begrüßen.“
Die Präferenzen für duftstofffreie Arbeitsplätze und für duftstofffreie Gesundheitseinrichtungen sind in Deutschland im Vergleich zu den Daten einer internationalen Studie (Steinemann A (2019) International prevalence of fragrance sensitivity https://link.springer.com/article/10.10 ... 19-00699-4 ) etwas geringer. Die Studien-Daten bestätigen, dass es eine starke Nachfrage nach einer Politik der Duftstofffreiheit gibt.

In den Vereinigten Staaten und in Kanada gibt es bereits zahlreiche duftstofffreie Gebäude und Organisationen, z.B. Bibliotheken, Schulen, Universitäten, städtische Einrichtungen oder Gesundheitseinrichtungen. Dies fehlt leider in Deutschland. Hier werden öffentliche Toiletten auch häufig beduftet. Es gibt allerdings viele duftstofffreie Produkte auf dem Markt, insbesondere Körperpflegeprodukte, die vom Deutschen Allergie- und Asthmabund DAAB empfohlen werden.

Die wirtschaftlichen Kosten der Umfrageteilnehmer (Einkommensverlust, medizinische Ausgaben und andere Ausgaben) aufgrund von Duftexposition am Arbeitsplatz werden in Deutschland auf 14,8 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt! (Kosten für die Arbeitgeber und das öffentliche Gesundheitssystem, die durch duftstoffinduzierte Erkrankungen verursacht werden, sind nicht bekannt.) -> bezgl. Ermittlung der Kostenkalkulation: siehe Original-Bericht!

Im Vorjahr waren aufgrund einer Erkrankung durch eine Duftstoffexposition am Arbeitsplatz krank geworden (Verlust von Arbeitstagen oder Arbeitsplatz):
- 22,4 % der duftempfindlichen Personen
- 5,5% der Allgemeinbevölkerung.
„Nach den Umfrageergebnissen gingen pro Person durchschnittlich 7,4 Arbeitstage durch Krankheit aufgrund von Duftstoffexpeditionen am Arbeitsplatz verloren. Diese Zahl ist höher als der Durchschnitt von 5,1 verlorenen Arbeitstagen pro Person in den USA, Australien, Schweden und dem Vereinigten Königreich zusammen!“

Die hohe Inzidenz gesundheitsschädigender Wirkungen von Duftstoff-Inhaltsstoffen macht deutlich, dass die derzeitigen gesetzlichen Maßnahmen und Bemühungen zur Gefahren- und Risikokommunikation die Verbraucher nicht ausreichend vor gefährlichen Expositionen schützen.


• Die meisten Verbraucher werden nicht über Quellen der Duftexposition und die (Öko)Toxikologie von Duftstoffen informiert.
• Das genaue Verständnis von Gefahrenkennzeichnungen in der allgemeinen Bevölkerung ist in Europa eher gering.
• Viele Inhaltsstoffe in Körperpflegeprodukten (Duftstoffe sowie andere Verbindungen) sind als gefährliche Stoffe eingestuft, aber Körperpflegeprodukte sind von der Gefahrenkennzeichnung ausgenommen. (Sogar wenn die Menge gefährlicher Inhaltsstoffe oberhalb der sonstigen Kennzeichnungspflicht liegt.)
• Die obligatorische Liste von 26 Duftstoff-Inhaltsstoffen auf Körperpflegeprodukten kann nicht als effektive Methode zur Gefahrenkommunikation angesehen werden
- die Verbraucher können die Auswirkungen nicht verstehen
- falsche Annahmen über Duftstoffverbindungen sind häufig
- gesetzlich müssen nicht alle relevanten Inhaltsstoffe deklariert werden
- viele gefährliche Duftstoff-Inhaltsstoffe sind nicht aufgeführt, obwohl sie in relevanten Konzentrationen vorhanden sind
Schöne Botschaften und Versprechungen in der Werbung für duftende Produkte könnten die Verbraucher irreführen und Warnungen konterkarieren.“
Die Reduzierung der Duftstoff-Exposition wäre ein einfacher Weg, die beobachteten gesundheitlichen Auswirkungen bei den Verbrauchern zu verringern, was sowohl für die Betroffenen als auch für die Gesellschaft von Nutzen sein könnte.
  • Nicht-chemische Alternativen sind am empfehlenswertesten (z.B. bessere Hygienemaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen und Toiletten, Frischluft von außen durch Öffnen der Fenster anstelle von "Lufterfrischern").
  • Duftfreie Räume, insbesondere in Gesundheitseinrichtungen und anderen öffentlichen Orten, könnten dazu beitragen, die Exposition zu vermeiden und zu verringern, was den Betroffenen helfen würde, wieder an öffentlichen Aktivitäten teilzunehmen.
  • Solange es kaum duftstofffreie Alternativen gibt, sollte die große Zahl von Personen, die gesundheitsschädliche Auswirkungen bei der Exposition gegenüber parfümierten Produkten beschreiben, ernst genommen werden.

Verbesserte Instrumente zur Gefahren- und Risikokommunikation könnten die Zahl der Betroffenen verringern
. U. a.
• Gefahrensymbole auf der Verpackung
• Kennzeichnungspflicht auch für Körperpflegeprodukte
• Klare Pflichtkennzeichnungen auf allen Arten von duftenden Produkten

U. a. wird in der Studie als Schlussfolgerung festgestellt:

Es gibt starke unterstützende Argumente für eine Politik der Duftstofffreiheit:
• Ein großer Teil der Bevölkerung berichtet über gesundheitliche Beeinträchtigungen durch die Exposition gegenüber parfümierten Produkten.
• Die Wirkung von Duftstoffen auf die Umweltorganismen ist relevant.
• Einer großen Zahl von Personen wird der Zutritt zu öffentlichen Plätzen verwehrt, weil sie duftenden Produkten ausgesetzt wären, die sie krank machen würden, und sie sind daher von der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.

10 Empfehlungen, wie die Zahl der selbstberichteten gesundheitsschädlichen Wirkungen von Duftstoffen reduziert werden kann:
1. Nicht-chemische Alternativen zu duftenden Produkten.
2. Duftstofffreie öffentliche Räume.
3. Duftstofffreie Produkte.
4. Substitution von gefährlichen Inhaltsstoffen durch weniger gefährliche Stoffe.
5. Reduzierung der verwendeten Mengen.
6. Identifizierung und Beschränkung der Stoffe, die zu den beobachteten schädlichen Wirkungen führen.
7. Kennzeichnung aller duftstoffhaltigen Mischungen und Artikel.
8. Obligatorische Listen verwendeter Duftstoffe für alle Produkte und in bedufteten Innenräumen, nicht nur für Körperpflege-, Wasch- und Reinigungsmittel.
9. Streichung der Ausnahmeklausel in der CLP-Verordnung für kosmetische Mittel.
10. Anbringung von Gefahrenetiketten auch für Behälter kleiner als 125 mL.

Ergänzende Informationen:
Hier finden Sie den vollständigen Originaltext der englischsprachigen Studienveröffentlichung inkl. aller Quellenangaben: https://enveurope.springeropen.com/arti ... 20-00377-8

Eine PC-gestützte Übersetzungshilfe finden Sie z. B. hier: https://www.deepl.com/translator?il=de

Informationen zu Prof. Dr. Ursula Klaschka: https://studium.hs-ulm.de/de/users/945045


Rechtliche Hinweise:

a) Urheber- und Publikationsrechte
Studie „Between attraction and avoidance: from perfume application to fragrance-free policies” von Ursula Klaschka, Quelle: Publikation 17.07.2020 auf SpringerLink von Springer Nature Switzerland AG: https://enveurope.springeropen.com/arti ... 20-00377-8

b) Open Access Artikel
lizenziert unter einer internationalen Creative Commons Attribution 4.0 Lizenz, die die Nutzung, gemeinsame Nutzung, Anpassung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium oder Format erlaubt, solange der/die ursprünglichen Autor(en) und die Quelle angemessen erwähnt werden.
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• Keine weiteren Einschränkungen — Sie dürfen keine zusätzlichen Klauseln oder technische Verfahren einsetzen, die anderen rechtlich irgendetwas untersagen, was die Lizenz erlaubt.


c) Änderungshinweise
Für den hier publizierten Foreneintrag wurden folgende Änderungen der Originalpublikation vorgenommen:
- Unverbindliche Deutsch-Übersetzung.
- Die Studie wurde nicht komplett übersetzt, sondern nur in Auszügen. Es wurden keinerlei Tabellen übernommen.
- Zum Teil wurden Auswertungsergebnisse strukturiert zusammengefasst (Aufzählungsform und Textblöcke anstelle des Fließtextes des Originalberichtes).
- Im Interesse der Leser-Orientierung erfolgte vereinzelt eine inhaltliche Umstrukturierung von Textpassagen (Remix, ohne die inhaltlichen Aussagen zu verändern).
- Die Quellenverweise des Originalberichtes wurden nicht übernommen. Stattdessen wird insgesamt ergänzend auf den Originalbericht verwiesen.


d) Haftungsausschluss:
Dieses Dokument soll hilfreiche Informationen zum behandelten Thema liefern, um einen Überblick zu verschaffen und MCS-Patienten zu unterstützen. Die Ausarbeitung dient ausschließlich zur unverbindlichen Information und kann aufgrund der Themen-Komplexität nur einige Aspekte/Auszüge der Gesamtstudie aufzeigen. Die hier vermittelten bzw. verlinkten Inhalte erheben folglich keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die vorstehenden Übersetzungen können nur unverbindlich zur Verfügung gestellt werden und ersetzen nicht das englische Original. Es handelt sich um eine PC-gestützte (kostenlose Version von DeepL), keine professionelle Übersetzung. Weder DeepL GmbH noch die Autorin/Übersetzerin übernehmen eine Haftung für die Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Richtigkeit der hier angebotenen Übersetzungen. Die Autorin/Übersetzerin übernimmt keinerlei Gewähr hinsichtlich der Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen oder die Inhalte der hier verlinkten Internetseiten. Zum Zeitpunkt der Linksetzung waren keine illegalen Inhalte auf den verlinkten Seiten erkennbar. Die unverbindlichen Informationen werden kostenlos zur Verfügung gestellt. Eine entgeltliche Weitergabe dieses Dokumentes an/durch Dritte ist untersagt.