Ist gesunde Ernährung noch möglich?

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lmmcsa
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Ist gesunde Ernährung noch möglich?

Beitrag von lmmcsa » Mi 29. Mär 2017, 12:04

"Der Mensch ist, was er isst" ?!
Dieser Spruch bezeichnet sehr deutlich, woraus unser Wohlsein größtenteils resultiert.
Wenn wir von Lebensmitteln sprechen, dürfen diese nicht nur so aussehen, sondern sollten zugleich Nahrhaft sein,
gut schmecken und schon gar keine Krankheiten verursachen.
Die meisten Lebensmittel werden jedoch mit Hilfe von hohen Mineraldüngergaben und stoffwechselschädigenden Pestiziden angebaut,
deren Rückstände sich regelmässig in der Nahrungskette nachweisen lassen.

Solche "Produkte" dürften weder als Lebensmittel bezeichnet und sollten schon gar nicht verzehrt werden.

http://umweltbund.de/lebensmittel.htm

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Isidora Paddepüh
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Re: Ist gesunde Ernährung noch möglich?

Beitrag von Isidora Paddepüh » So 15. Apr 2018, 13:01


Dieser Text ist von einer Webseite kopiert. Der Verfasser bittet um Anonymität, daher ist die Seite nicht verlinkt.


Zitat:


Insider: Obstbäume werden jährlich über 40 mal gespritzt!

10. Dezember 2017

Danke an C.

Hallo alle zusammen,

ich möchte hier mal einen kleinen Beitrag verfassen über Pflanzenschutzmittel. Zu mir selbst: ich bin gelernter Gärtner und habe meine Ausbildung als Drittbester des Landes Brandenburg abgeschlossen. Habe 5 Jahre als Obstgärtner gearbeitet. Ich denke dass der Beitrag hier gut reinpasst, um euch etwas die Augen zu öffnen welche Gifte ihr wohl tagtäglich zu euch nehmt und diese weiter gebt an eure Kinder.

Wie ihr wisst, steht das Mittel Glyphosat stark im Fokus der Öffentlichkeit. Ich werde euch zeigen dass Glyphosat nur eine Schneeflocke auf dem Eisberg ist.
Die Wenigsten wissen, wie oft z.B. ein Apfel gespritzt wird. Ich fange nach den Monaten:

Januar: relative Spritzruhe während die Bäume geschnitten werden
Februar: 2x Kupfer-Spritzungen (Funguran) erste vorbeugende Unkrautspritzung (Kerb Stomp und Fusilade)
März: 2x Kupfer-Spritzung
April: 1x Unkraut (Stomp Glyphosat), 1-2 Spritzungen mit Schwefelkalk, 2-3 Spritzungen gegen den Apfelstecher (Calypso), 1 Ausdünnungsspritzung, wo massig Stickstoff direkt in die Blüte gespritzt wird
Mai : (je nach Wetter) 2x Spritzung mit Delan, 2x Spritzung mit Score gegen Apfelschorf
Juni: 1x Unkraut (Glyphosat), 3-4 Spritzungen mit Delan, 3x Spritzung mit Malvin, 1-2 Spritzungen gegen Läuse und Milben (Pirimor)
Juli: 4x Delan, 2x Malvin, 1x Score, 1x Scala, 1x Pirimor
August: 5-6 Delan, 1x Malvin, 1x Scala, 1x Glyphosat gegen Unkraut
September: 4x Delan, 1x Vision (gegen Lagerfäule), Ernte
Oktober: 1x Vison, 1x Glyphosat, 1x Kupfer
November: 1x Kupfer
Dezember: 2x Kupfer, 1x Glyphosat oder Kerb mit Stomp gegen Unkraut

Das sind 46 Spritzungen im Jahr, wenn das Wetter mitspielt.

Bei mehr Niederschlag verdoppelt sich die Anzahl der Spritzungen fast.

Es gibt bei den mitteln eine sogenannte Karenzzeit, d.b. die Zeit während der sich das Mittel in der Frucht abgebaut haben sollte. Diese Zeit halten die Bauern auch ein; dies wird auch vom Verbraucheramt überwacht. Das eigentliche Problem ist, dass nicht das Verbraucheramt die Zeit festlegt, sondern die Hersteller.

Ein Beispiel: als meine Kollegen und ich Kirschen assen die mit Mospilan behandelt wurden, stellten einige Kollegen sowie auch ich einen roten juckenden Ausschlag am Bauchnabel fest. Das Mittel hat eine Wartezeit von 7 Tagen. Wir assen sie nach 21 Tagen.

John Lennon sagte einst: wenn Schlachthäuser aus Glas wären, würde niemand mehr Fleisch essen. Ich sage: wenn jeder an einem Feld oder Plantage wohnen würde, würde niemand mehr das Haus verlassen ohne Schutzanzug und Gasmaske.

Ich hoffe ich konnte euch etwas die Augen öffnen. Bei Fragen stehe ich Rede und Antwort.

Darf kopiert werden – aber bitte ohne meinen Namen!

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