Mai 2019

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Isidora Paddepüh
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Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Di 9. Apr 2019, 19:01

Beitrag zum 01. Mai 2019

Zunächst einmal Entschuldigung. Es geht mir momentan nicht gut, und so konnte ich nicht am 01. Mai damit anfangen, hier Beiträge zu posten. Dies hole ich nun nach.
Isidora


Hier eine Erklärung des schweizer Radiosenders DRS - abgesehen davon, dass MCS keine Allergie ist, sehr gut zusammengefasst:

https://www.srf.ch/play/radio/100-sekun ... ption=true

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Isidora Paddepüh
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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 18:45

Beitrag zum 02. Mai 2019

Kim Palmer

Hier ihre Lebensgeschichte, von ihr selbst im Jahr 2000 geschrieben. Sie starb 2006

KIM PALMER - MCS GESCHICHTE Zusammenfassung

"Sozusagen war das erste Drittel meines Lebens lustig, das zweite Drittel war die Hölle ; Ich hoffe sehr, dass das letzte Drittel etwas lebenswerter ist!

Ich wuchs in einem Vorort von Toronto auf, war eine sehr gute Schülerin und erhielt ein Stipendium für die High School Ontario , während ich bereits auf der Straße Keyboard spielte und sang.

Während meiner Kindheit, Jugend und frühen 20er Jahre war ich "normal gesund", hatte manchmal Grippe , unregelmäßige Hormonzyklen und Kopfschmerzen (die, wenn ich es damals schon gewusst hätte, durch eine Lebensmittelallergie gegen Milchprodukte kamen ... )

In den frühen 70er Jahren ging ich in Kalifornien mit einem Koffer für einen 2-wöchigen Urlaub - und kam nie wieder . (Ich liebte es und verfolgte dort einen spirituellen Weg.) Nach ein paar wundervollen Jahren , auf der physischen, geistigen und spirituellen Höhe meines Glücks und Wohlbefindens, zog ich 1978 in eine kleine Einzimmerwohnung in Orange County .

Ich war nie wieder dieselbe.

Nach 2 Jahren sich schnell verschlechternden Gesundheitszustands, bemerkte eine Freundin, dass meine Pflanzen immer tot waren und sagte: " Kim, du KANNST gar kein so schlechter Gärtner sein, ruf doch mal das Gasunternehmen an! "

Und tatsächlich war ein Leck in der Gasleitung gewesen, die ganze Zeit, in der ich dort lebte. Ich hatte bei geschlossenen Fenstern geschlafen. Ich hatte auch Ungeziefer vernichtet , frisch gestrichen , hatte Malathion auf die Rosen gesprüht, dafür bekam ich einen Mietrabatt ( Ich erinnere mich noch, wie es auf meine Hände und Arme durch die Handschuhe tropft) , konnte die Pestizide der Nachbarn riechen , hatte einen sehr verschimmelten Teppich gehabt, nachdem das Zimmer überschwemmt war, hatte ein Gasleck in meinem Auto, und der Topper meiner Meinung nach, war auf eine modisch - Low-Protein - Rohkost - viele - Säfte - viel- Fasten -Diät, von der ich heute glaube, sie öffnete meine Zellen weiter für Umweltgifte .

Ich wachte jeden Morgen auf, grübelte. fragte mich, was in mir war , das so falsch war - nicht wissend, das Problem war draußen.

Ich wurde schnell allergisch auf fast alle Lebensmittel, konnte kaum etwas verdauen, war bleich wie ein Gespenst, magerte bis 95 Pfund ab ( bei 5 ' 7 ") und wurde immer sensibler gegenüber Chemikalien, verlor die (chemische) Toleranz für die normale Welt und war immer in einem Zustand der Aufregung, Erschöpfung und geistigen Verwirrung.

Damals waren immer noch die frühen 70er Jahre und keine medizinische Fachleute kannten dieses Syndrom, und so begann meine entmutigende Reise durch sowohl den traditionellen als auch den alternativen medizinischen Bereich, nach Antworten suchend und dabei nicht nur keine zu finden, sondern verunglimpft zu werden, gesagt zu bekommen, dass es psychisch sei und Behandlungen zu bekommen, die meinen Zustand weiter verschlechterten.

Nach 5 Jahren fand ich Dinge heraus durch eigene Nachforschungen und begann die Behandlung für Candida , Allergien usw., die endlich definitiv meinen Zustand besserten, aber leider nur kurzzeitig.

Ich habe alles versucht, beginnend mit Desensibilisierungsspritzen in Texas, Zelltherapie in Mexiko bis zu anti- parasiten-Therapie (?) in Arizona, bis zu Kavitation-Operationen (?) in Oklahoma, bis zu Tropfen in British Columbia, bis zu Diäten , bis zu Kräutern, zu Mega- Vitaminen, zu Hormon -Therapien, zum Eigenurin trinken, zu Medikamenten, zu Akupunktur , zu energetischer Desensibilisierung, zu Infusionen(?), zur Hypnose, zu Antimykotika , zu Homöopathie, zu energetischer Medizin, zu Quecksilberentgiftung, zu Sauna-Entgiftung, zu umfangreichen Tests, zu Neuro Peptiden, zu Thyroid, zu NAET, zu Narbenneutralisierung .... zu anderen unaussprechlichen Therapien. In meiner frühen Unwissenheit fand ich sogar heraus, ein Schulmediziner (?) hatte mir experimentell Fruchtbarkeitsmedikamente gegeben - während dieser Zeit hätte ich Fünflinge bekommen können!

Nach 10 Jahren der Suche, an Orte reisend, die mich kränker und kränker machten, während ich irgendwie trotzdem noch arbeitete bzw ins Bett tauchte, wenn niemand guckte - ersetzte ich auf den Rat eines Arztes hin meine Amalgamfüllungen durch Kunststoff. Danach war ich für fast 3 Monate ans Bett gefesselt und wurde insgesamt noch kränker. Damals hielt ich es für die Symptome der Quecksilber-Entgiftung, weil es mir so gesagt wurde - aber jetzt vermute ich, dass die Ausdünstungen aus dem Kunststoff mich so umgeworfen haben. (Es gibt heute viele Beweise, die diese Vermutung stützen). Als Nächstes ging ich nach Austin, um ein speziell für MCS-Kranke gebautes Haus in sauberer Luft anzusehen. Dort habe ich ein Phänomen "entlarvt", in dem ich die Grundlinie meiner Sensititivität erreichte und herausfand , wie empfindlich ich wirklich war. (Ich reagierte unter anderem furchtbar auf die 10 Monate alte Spezialfarbe .)

Das war vor 10 Jahren , und ich bin seitdem invalide.

Als ich während meiner letzten Reise wieder einmal in LA war, habe ich ein Sauna-Entgiftungs-Programm versucht, musste aufhören, weil ich zu schwach war, und nahm einen elektrosensiblen Mitbewohner auf, von dem ich wohl etwas abbekommen habe, denn seitdem sind meine Muskelschmerzen extrem geworden. Dann begann eine wilde Suche nach einem für mich erträglichen Ort zum Leben, beginnend mit einem Freund, der mich buchstäblich zu einem Glasraum brachte, der für mich für 15.000 $ in der saubereren Luft an Kanadas Zentralküste gebaut worden war. Ich habe diesen Glas-Raum nie vertragen und musste die Badezimmerwände usw. mit Alufolie abdecken und für 2 Jahre in der Badewanne leben. Danach eine weitere Reihe von unverträglichen Zimmern, bis ich allergisch auf Folie reagierte und schlussendlich meinen sicheren Ort (ein 9- Zimmer-Haus , in dem ich wieder in der Badewanne lebte) verlor. Ich habe dann versucht, den sichersten Ort , den ich finden konnte, zu mieten, was damit endete, dass ich mit einem bronchialen Infekt draußen schlafen musste, der durch das Haus verursacht worden war. Es gab keine Hoffnung, ohne einen Platz zum Leben zu überleben. Mit viel Hilfe flog ich irgendwie nach Austin, wo ein Porzellan- Wohnwagen für Menschen mit MCS zum Verkauf stand - was mein Leben rettete.

Nachdem ich gelernt hatte, wie man damit umgeht, schien ich gut damit klarzukommen . Die Idee war, den Wohnwagen zu kaufen und nach Westen zu gehen, um der sehr bedrückenden Feuchtigkeit und dem Schimmel von Texas zu entgehen, die mich so niederdrückten, dass ich bettlägerig war und die meiste Zeit Schmerzen hatte. Aber ich blieb dort 5 Jahre stecken, jeden Sommer wurde ich von einem Freund nach Westen gefahren, ich lag im LKW mit meiner Sauerstoffmaske, auf der Suche nach einem sicheren Ort, um meine RV (Unterkunft ?) zu setzen, auf einem Feldbett draußen schlafend ( weil es kein Zelt gibt, das ich vertrage) Ich schlief in Kalifornien auf Veranden, in Hinterhöfen in New Mexico , in Texas unter Vordächern und in Arizona unter den Sternen, alles mit meiner schwachen Gesundheit.

Und jeden Sommer, 5 Jahre lang, kamen wir wieder, völlig erschöpft, Mission gescheitert . Schließlich , nach dem Leben draußen für 5 zermürbende Monate, fand ich letztes Jahr einen Platz in einem kleinen Wüstengebiet, wo ich mich am besten im ganzen Land fühle (was sehr von meiner Verfassung, Schimmel, Vegetation, Kälte und Empfindlichkeiten begrenzt ist). Die Herausforderungen scheinen nie aufzuhören , nachdem ich gerade einen Umzug abgeschlossen habe , weiß ich nicht, ob ich nochmal umziehen könnte.

Ich habe Gelder gesammelt und teste nun seit 27 Jahren Häuser und Behandlungen.

Dies ist meine Geschichte, wie ich hier sitze , mit meiner Maske, müde und mit Muskelentzündungen, in einem Metall-Kasten. Ich weiß noch nicht, wie ich es schaffen werde, aber ich werde nicht aufgeben."

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 19:37

Beitrag zum 03. Mai 2019

MCS ist international. Weltweit sind die Symptome gleich. Hier eine Reportage aus der Schweiz:

https://www.srf.ch/play/tv/schweiz-aktu ... 8I7BptQKuI

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 20:01

Beitrag zum 04. Mai 2019

Auch Bettina ist freiwillig gegangen:

Ich gehe auf meine Wolke,weil ich in einem Staat nicht mehr leben kann, der mir die zugesagte Sterbehilfe, das grüne Licht nehmen will,jederzeit gehen zu können, verbieten will, so gehe ich jetzt solange ich es noch alleine kann,ich bin nicht tot aber ohne Beschwerden, ich bin nur etwas höher und schaue von dort auf euch und meine geliebte Natur. Verbunden mit dem Kosmos und allem was ist und nicht ist. Ich bin zu erschöpft, um noch weiter darum zu kämpfen. Mit herzlichen Grüßen Bettina von sanden. (Zitat von ihrer Seite, das eine Verwandte von ihr noch gepostet hat).

https://www.facebook.com/bettina.v.sanden?fref=ts

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 20:04

Beitrag zum 05. Mai 2019

Therese Pfister, 2001 (Schweiz)
https://www.srf.ch/play/tv/puls/video/m ... ption=true

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 20:05

Beitrag zum 06. Mai 2019

Bericht über Britta Finstel, die auf einem Campingplatz wohnt:

https://www.rtlnord.de/nachrichten/chem ... eBbfiGzwT8

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 20:08

Beitrag zum 07. Mai 2019

Paul W., von Beruf Fischer:

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 20:15

Beitrag zum 08. Mai 2019

Simon Daum, Musiker

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 21:59

Beitrag zum 09. Mai 2019


Brigitte S. beging 2009 Selbstmord. In ihrem Abschiedsbrief stand unter anderem:

"Ich habe Heimweh wie verrückt, aber ich habe kein Zuhause mehr, ich weiß nicht einmal wohin. Ohne Maske kann ich nicht raus. In den Wald kann ich nicht, soweit kann ich nicht gehen."

http://www.csn-deutschland.de/blog/2009 ... yLhM1uk3og

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Re: Mai 2019

Beitrag von Isidora Paddepüh » Do 9. Mai 2019, 22:00

Beitrag zum 10. Mai 2019

Radiobeitrag von 2012, 100 Sekunden Wissen - MCS

https://www.srf.ch/play/radio/100-sekun ... ption=true

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